Mit Windows 7 will Microsoft auch beweisen, dass Grafikkarten nicht zwangsläufig notwendig sind, um aktuelle Spiele mit DirectX 10-Effekten auszuführen:
Die WARP-Technologie lagert sämtliche Berechnungen an den Prozessor aus und unterstützt auch anisotropische Filterung sowie Anti-Aliasing für schärfere Konturen. ‚WARP‘ steht hierbei für ‚Windows Advanced Rasterization Platform“ und bezeichnet die Darstellung der Grafikfunktionen von DirectX 10 auf Software-Basis, ohne dass eine separate Grafikkarte notwendig ist.
Der Praxisnutzen von WARP dürfte jedoch gegen Null laufen, da die Frameraten im niedrigen zweistelligen Bereich liegen dürften - erste Benchmarkergebnisse von Microsoft belegen dies: Der 3D-Shooter „Crysis“ erreichte auf einem Intel-Prozessor mit 8 Kernen,die jeweils mit 3 Gigahertz getaktet waren, nur 7,36 Frames pro Sekunde. Noch dazu lag die Auflösung bei lediglich 800 x 600 Bildpunkten; bei dieser Auflösung erreichen handelsübliche Grafikkarten aus der 150 Euro-Preisklasse mühelos 75 Frames und mehr.
Gruss Heinz
Infoquelle:
http://www.windows-secrets.de