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Alt 17.09.2009, 10:31
Benutzerbild von HRansom
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Ausrufezeichen Upgrade auf Windows 7 kann über 20 Stunden benötigen

Ja, die Überschrift ist leider kein schlechter Scherz und auch keine polemische Übertreibung, sondern die erschreckende Wahrheit, die Microsoft in seinem eigenen Blog mitgeteilt hat:

Ein Upgrade auf Windows 7 kann unter relativ alltäglichen Bedingungen 20 Stunden und mehr dauern. Die unerträglich lange Zeitspanne von 20 Stunden wird nämlich bereits dann benötigt, wenn sich rund 650 Gigabyte Daten sowie 40 installierte Anwendungen auf dem Rechner befinden – zwei Werte, die auf einem professionell genutzten System problemlos erreicht werden. In der Praxis dürfte die Zahl der installierten Anwendungen auf manchem PC auch noch deutlich höher liegen, doch zu der Summe der Lebenszeit, die dann in ein Upgrade investiert werden müsste, hat Microsoft keine Infos parat.

Wesentlich erfreulicher ist hingegen, dass eine Neuinstallation von Windows 7 mit Einsteiger-Hardware lediglich 40 Minuten und mit Top-Hardware 30 Minuten betragen soll. Diese Zeitangaben gelten für die 32-Bit-Version; wird Windows 7 64-Bit eingesetzt, liegen diese Werte bei 50 bzw. 35 Minuten. Als Einsteiger-Hardware sieht Microsoft 1 Gigabyte Speicher sowie einen AMD Athlon-64-Prozessor 3200+ mit 2,2 Gigahertz an. Die Top-Hardware ist bei Microsoft ein Intel Core 2 Quad-Prozessor mit vier Rechenkernen, die jeweils mit 2,4 Gigahertz getaktet sind.

Doch bereits bei einem kaum genutzten System mit lediglich 70 Gigabyte Daten sowie 20 Applikationen schnellt der Zeitbedarf beim Upgrade auf fast 3 Stunden hoch. Auf einem Rechner mit Top-Hardware sind es hingegen „nur“ knapp 100 Minuten, sodass sich der Hardware-Unterschied deutlich bemerkbar macht.

Ein Upgrade auf Windows 7 mit 650 Gigabyte Daten und 40 installierten Anwendungen hat Microsoft auf einem System mit Einsteiger-Hardware erst gar nicht getestet, doch auf einem mittelklassigen Rechner mit 2 GB RAM und Athlon 64 X2-Prozessor mit 2,6 GHz dauert der Upgrade-Vorgang satte 20 Stunden und 20 Minuten. Bei Windows 7 64-Bit halbiert sich der Zeitbedarf hingegen auf 10 Stunden 10 Minuten – was momentan eines der Hauptargumente für die Nutzung von 64-Bit sein dürfte.

Doch Scherz beiseite: Diese Zeiten dürfte das an und für sich verlockende Upgrade auf Windows 7 in weite Ferne rücken lassen, denn die kaum hinnehmbare Wartezeit ist eigentlich inakzeptabel. Viele Anwender dürften sich deshalb für eine Neuinstallation entscheiden oder ihren Rechner am Samstagmorgen starten und laufen lassen, bis das Upgrade komplett ist.

Fazit; ich denke mal nicht das ich mich 20 Stunden oder mehr an meinem Computer setze und dem Windows zu schau wie es arbeitet oder nicht.

Ich hab eine Vollversion gekauft und werde natürlich meine Daten vorher sichern.

Meine Programme werde ich schön nach und nach auf dem Rechner installieren und dann schauen ob alles ok ist.

Gruß Heinz

Quelle: Windows 7 Secrets
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Stichworte
gigabyte, neuinstallation, praxis, windows 7 upgrade

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